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Animation

Bar

Note

Die Animation „Bar“ wird verwendet, um Objekte zu vergrößern oder zu verkleinern. Hiermit können z.B. Füllstände grafisch dargestellt werden. Die Flüssigkeit in einem Behälter kann so steigen oder sinken.

Das eingefügte Element hat die maximale Größe und zeigt abhängig vom Signal einen gewissen Bereich.

Beispiel Bar:

Attribut Wert Bezeichnung
Signal ID Die ID des Eingangswertes
Min z.B. 0 Mindestwert des analogen Eingangssignals. (meistens „0“)
Max z.B. 30 Maximalwert des analogen Eingangssignals. (Randbedingung der zu erreichenden Höhe)
Richtung siehe Tabelle Richtungsvorgabe in die gefüllt wird.

Weitere mögliche Werte für das Attribut „Richtung“:

Wert des Attributs Richtung Bedeutung
Hoch Anzeige füllt sich nach oben
Runter Anzeige füllt sich nach unten
Links Anzeige füllt sich nach links
Rechts Anzeige füllt sich nach rechts

Basis-Tag

Note

Mit dem Basis-Tag ist es möglich ein Prozessbild für mehrere, gleich aufgebaute Systeme zu verwenden. Somit kann der Animationsaufwand reduziert werden.

Note

Der Basis-Tag muss in der höchstmöglichen Gruppe angelegt werden, um ihn mehrfach verwenden zu können. Außerdem sollte der Basis-Tag zu Beginn der Animation ausgewählt werden.

Attribut Wert Bezeichnung
Basis-Tag Gruppenstruktur (audako Gruppenstruktur) Festlegen des Pfades in dem das Signal liegt
audako-signal Signalname (nicht Signal Nummer) Festlegen des Signalnamen

Beispiel:

Die Animation „Basis-Tag“ wird verwendet, um wiederkehrende Prozessbilder als Vorlage zu erstellen. Hier kann z.B. ein Füllstand, welcher für mehrere Prozessbilder verwendet wird, einmalig angelegt werden, um dann mehrfach, mit unterschiedlichen Signalen, genutzt zu werden. Die Signale müssen im System gleich benannt sein. Hierfür muss man ein Prozessbild erstellen und mit Basis-Tag abspeichern. Der angelegte Basis-Tag ist anschließend im Animator unter dem Entitiy-Select in der Animationskonfiguration „Basis-Tag“ auswählbar und kann für andere Elemente eingebunden werden.


Blinker

Note

Die Animation „Blinker“ ermöglicht es ein Element zum Blinken zu bringen. Mithilfe dieser Animation kann man Beispielsweise auf Störungen hinweisen.

Beispiel Blinker:

Attribut Wert Bezeichnung
Signal ID Die ID des Eingangswertes
Wert z.B. 0 Der Vergleichswert
Frequenz z.B. 1000 Angabe des Blinkintervalls in ms
Komparator Siehe Tabelle Vergleichsoperator: Vergleicht Eingangswert mit Vergleichswert

Funktionsweise des Vergleichsoperators / Komparators: Der Vergleichsoperator bzw. das Attribut „Komparator“ vergleicht den Eingangswert mit dem gesetzten Vergleichswert. Ist z.B. der Eingangswert größer „>“ als der Vergleichswert „0“, so beginnt das Element zu blinken.

Wert des Komparators / Vergleichsoperators Bedeutung
< kleiner
> größer
= gleich
>= größer oder gleich
<= kleiner oder gleich

Schaltfläche

Note

Mit der Animation „Schaltfläche“ können verschiedene Funktionen für einen Button realisiert werden. Es gibt dabei sieben verschiedene Aktionsmöglichkeiten.

Beispiel Schaltfläche:

Attribut Wert Bezeichnung
Aktion siehe Tabelle „Aktion“ Aktionstyp des Buttons
Ziel siehe Tabelle „Ziel“ Zielsignal, Zielbild oder Zieldatenquelle

Mögliche Aktionstypen für das Attribut „Aktion“:

Wert des Attributs Aktion Bedeutung
Fester Wert setzen Button zum Setzen eines festen Wertes
Digitalwert setzen (0 oder 1) Button als Schalter mit freier Eingabe
Analogwert setzen Button als Sollwert setzen mit freier Eingabe
Charge Starten Button zum Starten einer Charge
Prozessbild wechseln Button welcher das angezeigte Prozessbild ändert
Dashboard wechseln Button zum direkten Navigieren eines Dashboards
Datenquelle online Button zum Online-Schalten einer Datenquelle
Datenquelle offline Button zum Offline-Schalten Datenquelle
Diagramm öffnen Öffnet den Historischen Signal Dialog als Diagramm
Liste öffnen Öffnet den Historischen Signal Dialog als Liste

Mögliche Werte für das Attribut „Ziel”:

Wert des Attributs Ziel Bezeichnung
P:"Bild-ID" Zielbild mit entsprechender ID
S:"Signal-ID" Zielsignal mit entsprechender ID
T:"Datenquelle-ID" Datenquelle mit entsprechender ID

Farbe

Note

Die Animation „Farbe“ ermöglicht es, Objekte, je nach Wert des festgelegten Signals, einzufärben.

Beispiel:

Festgelegte Attributnamen für die Animation Farbe:

Attribut Wert Bedeutung
Von z.B. 0 Beginn eines Farbbereichs.
Bis z.B. 30 Ende eines Farbbereichs.
Farbe RGB Hier wählen Sie eine Grundfarbe oder passen diese über die Eingabeflächen R, G und B an. Das Objekt wird in dieser Farbe gefärbt, sollte das Signal im Bereich der „Von“ und „Bis“ Werte liegen.

Text

Note

Mit der Animation „Text“ lassen sich analoge Messwerte und binäre Zählwerte anzeigen.

Beispiel zwei Textfelder: Signalwert (oben) mit Zeitstempel (unten):

Attribut Wert Bedeutung
Signal ID Gibt den Wert im Textfeld aus
Label Text siehe unten
Zeitstempel Button siehe unten

Label

Der Wert, der auf dem Eingangssignal erscheint, wird im Textfeld angezeigt. Damit der Wert in der Visualisierung richtig angezeigt werden kann, müssen wir vorher die Nachkommastellen und Maßeinheiten festlegen. Dazu muss das Textfeld Label, welches den Wert später wiedergeben soll folgende Informationen beinhalten:

Note

Beispiel: %2.1f m³/h

  • Das % markiert den Beginn der Formatierungssymbole und ist zwingend erforderlich.
  • Die 2 beschreibt, dass es 2 Vorkommastellen gibt.
  • Die 1 beschreibt, dass es 1 Nachkommastelle gibt.
  • Das f ist der Zahlentyp, in diesem Fall Double also Zahlen mit Nachkommastellen.
  • Die Einheit m³/h steht einfach hinter dem später ausgegebenen Wert.

Genauere Informationen zur Darstellungsform findet sich hier: https://www.php.net/manual/de/function.sprintf.php

Ab Frontend Version „4.3.20210709-unstable“ können STRING-Variable (Text) innerhalb eines Prozessbildes angezeigt werden.

  • Beispiel: %s

Zeitstempel

Der Zeitstempel bildet das Datum und die Uhrzeit im Prozessbild ab, an dem das ausgewählte Signal sich zuletzt verändert hat. Um einen Zeitstempel im Prozessbild abzubilden, muss im Vorfeld der Button “Zeitstempel“ ausgewählt werden. Dieser Zeitstempel ersetzt den Text im ausgewählten Text-Element auf dem Prozessbild. Das Textfeld „Label“ verschwindet nach der Auswahl des Buttons „Zeitstempel“.

Note

In Inkscape, sowie im audako Animator, sieht man weiterhin den Text, der in das Text-Element eingetragen wurde und nicht die Werte des Zeitstempels.


Sichtbarkeit

Note

Die Animation „Sichtbarkeit“, ermöglicht es, ein Element sichtbar, sowie unsichtbar zu machen. Außerdem kann eine Transparenz eingestellt werden.

Beispiel: Button 2 → Wert zu niedrig → Text bleibt unsichtbar

Beispiel: Button 3 → Wert überschritten → Text wird sichtbar

Attribut Wert Bezeichnung
Signal ID Die ID des Eingangswertes
Modus Standard, Invertiert, Erweitert Auswahl des Modus für die Sichtbarkeit
Standard 0 = Unsichtbar 1 =Sichtbar Digitales Signal kann sichtbar oder unsichtbar gemacht werden.
Invertiert 1 = Unsichtbar 0 =Sichtbar Digitales Signal kann sichtbar oder unsichtbar gemacht werden.
Erweitert Siehe „Von”, „Bis”, „Deckkraft“ Mit dem Modus „Erweitert“ können Intervalle eingestellt werden. Pro Intervall kann eine Reichweite und die Deckkraft eingestellt werden. Mit diesem Modus können auch analoge Signale dargestellt werden
Von z.B. -50 Startwerte eines Intervalls
Bis z.B 0 Endwerte eines Intervalls
Deckkraft z.B. 0 Deckkraft eines Intervalls. Die Deckkraft wird in Prozent angegeben. 0 = keine Deckkraft, 100 = volle Deckkraft.

Gleiten

Note

Mit der Animation „Gleiten“ können Objekte entweder horizontal oder vertikal bewegt werden.

Beispiel Button 1: Button legt Wert fest → Regler gleitet je nach Wert nach links oder rechts

Beispiel Button 3: Button 3 ausgewählt → Regler fährt nach rechts

Attribut Wert Bezeichnung
Signal ID Die ID des Eingangswertes
Animationsdauer z.B. 5 Sekunden Dauer der Animation (in Sekunden)
Faktor z.B. 10 Der Wert „Faktor“ wird mit dem Wert des Signals multipliziert. Das Produkt gibt an wie viele px das Objekt gleitet.
Min z.B. 100px Liegt das Produkt der Multiplikation zwischen Signalwert und Faktor unterhalb des min. Wert, wird der min. Wert genutzt
Max z.B. 600px Liegt das Produkt der Multiplikation zwischen Signalwert und Faktor oberhalb des max. Wert, wird der max. Wert genutzt
Richtung Gibt die Richtung an, in die das Objekt gleitet